Autor Walter Frisch mit neuer Website für Fachbuch ‚Der Auerochs‘ online

Der Auerochs

Starnberg (DerAuerochs.de) – Der Buchautor Walter Frisch geht mit einer neuen Website für sein Bildband-Buch „Der Auerochs“ an den Start. Die Website bietet Informationen rund um das außergewöhnlich bebilderte Fachbuch, aber auch viele interessante Details über das einst größte Landsäugetier Europas und seine Nachfahren.

Der Auerochs
Der Auerochse ist das Thema des Fachbuches von Walter Frisch (Bild: DerAuerochs.de)

Bereits seit den 80er Jahren beschäftigt sich Autor Walter Frisch mit den wilden Vorfahren unserer Hausrinder. Der studierte Architekt, der 1936 in München geboren wurde, kaufte gemeinsam mit seiner Familie 1978 einen alten Bauernhof im oberbayerischen Pfaffenwinkel.

Nach der Sanierung dieses Bauernhofes begann Frisch mit der extensiven Freilandhaltung von rückgezüchteten „Auerochsen“. Damit wurde er zum Pionier der artgerechten Haltungsform, die sich mittlerweile in Europa durchgesetzt hat. Größere landwirtschaftliche Flächen erlaubten Frisch die ganzjährige Haltung der Rinder in der freien Natur.

Wie viele andere ist Walter Frisch von jeher fasziniert vom Auerochsen – dem urigen Wildrind mit einer Körpergröße von fast 2 Metern und einem Gewicht von einer Tonne. Neben dem Wisent beherrschte das Ur-Rind mit seinen gewaltigen Hörnern einst die europäischen Wiesen und Wälder. Durch die Jagd auf das Tier und die sich immer weiter ausbreitenden Kulturlandschaften wurden die Auerochsen mehr und mehr verdrängt. Die letzten noch lebenden Tiere in den Wäldern von Masowien (Polen) wurden Ende des 16. Jahrhundert unter den Schutz  des Landesherrn gestellt. Das letzte Exemplar des Urs starb im Jahr 1627 in Jaktorow.

Schon bald begann man mit ersten Rückzüchtungsversuchen. Erstmals gelang dies in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts durch  die Gebrüder Heck. Die daraus entstandenen „Heckrinder“ wurden in Abbildzüchtungen seither mit anderen ursprünglichen Rassen gekreuzt, bekannt als „Taurusrinder“. Heck- und Taurusrinder werden in Europa zur Landschaftspflege im Naturschutz eingesetzt und in der extensiven Landwirtschaft sowie in Zoos und Wildgehegen gehalten.

Über all die Jahre hinweg gab es stets ein reges Interesse am Auerochsen. So beschäftigten sich Wissenschaftler mit der Erforschung des Stammvaters der Hausrinder. Zoologen und Landwirte setzten sich mit der Haltung der Nachkommen des Auerochsen auseinander.

In seinem Buch gibt Walter Frisch einen Überblick über die Naturgeschichte des Auerochsen, seine Verbreitung und Lebensweise und die Entwicklung der „Auerochsen-Rückzüchtung“. Der umfassende Bildband informiert interessierte Laien, Wissenschaftler und Landwirte mit ausführlichen Beschreibungen und Zitaten. Von hohem ästhetischen Wert sind die farbigen und teilweise
ganzseitigen Fotografien und Abbildungen

www.derauerochs.de.