Eher heimelig als sensationell: Jagd und Fischerei Ulm 2017

Es wirkte etwas leer auf der diesjährigen Jagd und Fischerei Ulm (Bild: Volker Wollny)

Vom 10. bis 12. Februar 2017 fand auf dem Messegelände bei der Donauhalle zum 18. Male die Jagd und Fischerei Ulm statt. Keine Messe, die einen vom Hocker riss, aber eine heimelige Veranstaltung, bei der man als Jäger aus Ostwürttemberg und Bayerisch Schwaben vor allem bekannte Gesichter aus der eigenen Region sah.

Es wirkte etwas leer auf der diesjährigen Jagd und Fischerei Ulm (Bild: Volker Wollny)
Es wirkte etwas leer auf der diesjährigen Jagd und Fischerei Ulm (Bild: Volker Wollny)

Die Jagd und Fischerei Ulm ist keine der ganz großen Messen, eher eine, auf die man nicht unbedingt geht, um die allerneuesten Knüller zu sehen, sondern um gemütlich dies und das zu kaufen und nicht zuletzt auch das eine oder andere bekannte Gesicht bei den Ausstellern und unter den Besuchern zu sehen. Wer mit diesen Erwartungen hinging, wurde auch dieses Jahr nicht enttäuscht, auch wenn die Beschickung etwas dünne wirkte. Das lag aber wohl auch daran, dass mittlerweile mehr Hallen benutzt werden als früher.

Mehr Aussteller als sonst sollten es werden und auch der Angelsektor sollte wieder stärker vertreten sein, war im Vorfeld zu hören. Zumindest dem Anschein nach war es dann aber doch nicht ganz so toll. Vor allem was Waffen und Messer angeht war nicht allzu viel los. Dafür gab es allerhand Geländewagen zu sehen und sogar eine Pelzmodenschau.

Der Eintrittspreis war mit 6,50 € recht moderat, allerdings hätte für viele derjenigen, die lediglich sehen und einkaufen wollten, auch ein Feierabendticket gereicht. Die Tageskarte lohnte sich vor allem für diejenigen, die zur regionalen Szene gehören und an den Ständen der Hundeclubs, Jägervereinigungen und anderen Organisationen Halt für ein Schwätzchen mit Jagdfreunden machen, den einen oder anderen Aussteller persönlich kennen und/oder mit auf der Messe getroffenen Bekannten essen und trinken wollten.

Volker Wollny