Fürstenauer feiern Hubertusmesse zum Thema Jagd

Fürstenau. Eine Hubertusmesse ist in der Kirche St. Georg in Fürstenau gefeiert worden. Gedanken zur Jagd aus mehreren Jahrtausenden stellte Pastorin Anke Kusche in den Mittelpunkt. Das Parforcehorncorps Waidmannslust Fürstenau unter der Leitung von Volker Wohlgemuth spielte während der Messe.

„Wir sind nicht alle Jäger, aber alle Naturfreunde“, betonte Kusche, um das Thema Jagd aufzugreifen. Bereits im „Alten Testament“ wurde das die Jagd behandelt und zieht sich durch die Jahrhunderte. Kusche machte deutlich, dass es nicht nur die Jagd im waidmännischen Sinne gebe, sondern auch die Jagd nach Glück, Liebe, Gerechtigkeit und Frieden. Einer Jagd nach Frieden sei aber kein Glück beschieden, solange Despoten die Geschicke der Welt mit bestimmen und Menschen verfolgt würden. Beispielhaft führte sie das Flüchtlingsgeschehen im Mittelmeer auf.

Die Messe erinnert an den Heiligen Hubertus von Lüttich, erklärte sie. Überliefert wurde, dass Hubertus ein leidenschaftlicher Jäger war, der die Jagd eigennützig betrieb. Er erkannte aber, dass alle Wesen Gottes Geschöpfe sind. Er sah im Geweih eines Hirsches ein Kreuz. Er wandte sich daraufhin der Hege und Pflege der Tiere zu.

Mit einem Dank für die Messe durch Hegeringsleiter Hubert Kemme-Möller endete der Gottesdienst.