Jagd auf Bär M49 wäre beinahe geglückt

Jochgrimm/Bozen – Als ausgesprochen schwierig stellt sich die Jagd auf den Bären mit der Bezeichnung M49 heraus. Wie das Tagblatt Dolomiten heute berichtet, konnten die beiden Einsatztruppen der Länder Südtirol und Trentino bestehend aus jeweils zwei Wildbiologen und einem Tierarzt des Problembären bisher nicht habhaft werden.

Mit Hilfe von zwei Fallen sollte M49 eingefangen werden. Das Unterfangen wäre auch fast geglückt – doch eben nur fast. Im letzten Moment überlegte er es sich anders und machte kehrt. Mit einer der Gründe könnte sein, dass es sich um dieselbe Falle handelte, in die M49 Mitte Juli bereits einmal getappt war, als er im Trentino eingefangen worden war.

Nun soll der Bär für rund eine Woche wieder seine Ruhe haben, ehe ein neuer Versuch gestartet wird, ihn einzufangen. Indes steigt im betroffenen Gebiet die Sorge, dass der Bär nach einem erfolgreichen Einfangen einfach nur besendert und dann wieder freigelassen werden könnte.