Jagd in Weimar zum Erhalt der Vielfalt

Kreisverband beendet auf der Marienhöhe alljährliche Raubwild-Jagd

Weimar. Fünf Waschbären und drei Füchse erlegten die Jäger der Kreisjagdverbandes Weimar bei ihrer jährlichen Raubwild-Bejagungswoche vom 9. bis zum 16. Februar. Auf der Marienhöhe wurde am Sonntag die Strecke gelegt. Diese Art Bestandskontrolle, so Verbandsvorsitzender Kurt Klameth , sei nötig, um die Artenvielfalt in der Region zu erhalten. Schließlich mache das Raubwild Jagd auf das heimische Niederwild, etwa auf Hasen, Rebhühner und andere Vogelarten. Deren Bestand sei ohnehin schon dezimiert. Ohne das Niederwild finden ihrerseits die Greifvögel keine Beute. Nicht zuletzt dämme die Raubwild-Jagd die Übertragung von Krankheiten beispielsweise auf Hunde ein.