Jeder dritte Jäger fällt bei theoretischer Jagd-Prüfung durch

Die hohe Durchfallquote der angehenden Jäger im Kanton St. Gallen ist das schlechteste Resultat seit langem. Der Kanton hat das Ganze deshalb analysiert und heute die Gründe präsentiert.

Jeder dritte Jäger fällt bei der theoretischen Jagd-Prüfung durch. Ein solch schlechtes Resultat beunruhigt den Kanton, weshalb er diese hohe Durchfallquote nun untersucht hat. Gemäss Andreas Eisenring von der Kommission der Grundausbildung der Jägerschaft im Kanton St. Gallen sei besonders der Generationenwechsel ein Problem. Viele junge Jäger hätten Mühe, Anschluss zu finden. Ausserdem sei es für die Jungen häufig schwer das Jagd-Vokabular zu verstehen. Hier sollen in Lehrmitteln künftig verständlichere Begriffe verwendet werden.

Für die Jagdgesellschaft sei aber klar: Die theoretische Jagd-Prüfung wird nicht vereinfacht. Auch in Zukunft möchten sie das Niveau der ausgebildeten Jäger beibehalten.