Landesjagdverband Sachsen e.V. startet durch

Dresden (LJVSN) – Am 21.11.2016 legte das neu gewählte Präsidium des LJVSN die ersten Eckpfeiler für die zukünftige Verbandsarbeit fest.

Ein breiter Dialog mit allen an der Gestaltung unseres Naturraumes beteiligten Institutionen, Verbänden aber auch Interessenvertretern privater Initiativen soll Grundlage zukünftigen Handelns sein.

Wald und Wild als Einheit zu betrachten und darin eingebundener Natur- und Artenschutz für alle wildlebenden Tiere ist dabei das zentrale Thema.

Ganz entschieden distanziert sich der LJVSN von der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, so geschehen am 04.11.2016 in Markersbach als Antwort unbekannter Täter auf geplante Drückjagden des Staatsbetriebes Sachsenforst.

Dennoch wird dieses Szenario für den LJVSN Anlass sein, die derzeitige Jagdpraxis des SBF insbesondere in Bezug auf Rotwild kritisch zu hinterfragen, gemeinsam mit allen Beteiligten eine wald-, wild- und gesellschaftspolitisch akzeptable Lösung zu erarbeiten und umzusetzen.

Die Dresdner Erklärung der CDU/CSU Fraktion vom 14.11.2016 in Bezug auf den künftigen Umgang mit der Wolfspopulation in Sachsen ist ein hoffnungsvolles Signal der Politik. Ein tragbares Konzept zu erarbeiten, welches eine von der Bevölkerung akzeptierte Wolfsdichte ebenso einschließt wie die Ausweisung von Wolfsschutzgebieten als problemminimierten, artgerechten Lebensraum für die Wölfe wäre folgerichtig der nächste Schritt. Der LJVSN erklärt seine ausdrückliche Bereitschaft an diesem Konzept konstruktiv mit zu arbeiten.

Der LJVSN bereitet derzeit die Gründung einer Stiftung“ Wald und Wild in Sachsen“ vor. Ziel dieser Stiftung wird sein den praktischen Nachweis zu führen, dass eine ganzheitliche Betrachtungsweise zur nachhaltigen Nutzung und Bewahrung unseres Naturraumes notwendig ist. Dazu ist ein umfangreiches Projektkonzept mit unterschiedlichen Kuratoren geplant.