Afrikanische Schweinepest: Über 2.000 Fälle allein in Brandenburg

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Am Montag hat das Friedrich-Löffler-Institut den 2.000 Fall von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg offiziell bestätigt. Nur 14 Monate nach Ausbruch der ASP in Brandenburg ist die Tierseuche mittlerweile in sechs Landkreisen sowie in der Stadt Frankfurt/Oder in Brandenburg angekommen. Das gefährdete Gebiet beträgt 454.000 Hektar, so der Landesjagdverband Brandenburg.

Bund und Bundeslandwirtschaftsministerium müssen Verantwortung übernehmen

Die Verantwortlichen kritisieren, dass die föderale Organisation der Tierseuchenbekämpfung an ihre Grenzen gekommen sei. „Der Bund und das Bundeslandwirtschaftsministerium müssen endlich Verantwortung übernehmen. Andernfalls wird die ASP-Bekämpfung in Brandenburg und in Deutschland scheitern“, so Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg.

Kein Geld für weitere Kadaverspürhunde

Ein wichtiger Baustein beim Kampf gegen die ASP sind Kadaverspürhunde. Laut Umfragen bei erfahrenen und aktiven Suchhundeführern wurden circa 70 Prozent der Kadaver von Suchhunde-Gespannen gefunden, so der Landesjagdverband. Aktuell seien 50 Gespanne in Brandenburg in der Ausbildung und werden geprüft. Die Ausbildung weiterer Kadaverspürhunde sei jedoch aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten seitens des zuständigen Ministeriums zum Erliegen gekommen.


Source: Jagd Erleben

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