ASP: Wildschweine im Gatter Moritzburg getötet

60
ANTEILE
755
ANSICHTEN

Durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Meißen (Sachsen) musste die Sperrzone erweitert werden. Da das Wildgehege Moritzburg dadurch im gefährdeten Gebiet liegt, wurden nun die 19 Wildschweine des Geheges getötet.

Wildschweine wurden zur ASP-Suchhunde Ausbildung genutzt

Durch die Ausweisung der Sperrzone II gilt auch in Moritzburg eine Stallpflicht für Schweine. Da die Wildschweine jedoch nicht eingestallt werden konnten, ließ der Forstbezirk Dresden prüfen, ob nicht eine Ausnahmegenehmigung für die Haltung der Wildschweine außerhalb eines Stalles gestellt werden könne. Durch die feste Ummauerung sei das Wildgehege hinreichend gegen die ASP gesichert und es seien zudem weitere Maßnahmen zum Schutz getroffen worden, hieß es.

Laut Sachsenforst hätte man das Gehege und die Wildschweine zudem zur Ausbildung von ASP-Spürhunden genutzt. Doch die Bemühung waren vergebens. Wie Sachsenforst nun mitteilt, wurden die Schwarzkittel nach einer Entscheidung der zuständigen Veterinärbehörde „auf tierschutzgerechte Weise getötet“. Alle Optionen, die an die ständige Freilandhaltung gewöhnten Tiere sicher vor einem Viruseintrag zu schützen, z.B. durch eine dauerhafte Stallhaltung, seien leider nicht durchführbar gewesen.


Source: Jagd Erleben

Verwandt Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Neueste Nachrichten

Willkommen zurück!

Melden Sie sich unten in Ihrem Konto an

Rufen Sie Ihr Passwort ab

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.