Aujeszkysche Krankheit: Jagdhund stirbt nach Jagd

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In Rheinland-Pfalz hat sich ein Jagdhund mit Aujeszky infiziert. Der Kleine Münsterländer war zuvor im Rahmen einer Jagd mit Schwarzwild in Berührung gekommen. Daraufhin habe er sich mit der für Hunde grundsätzlich tödlich verlaufenden Krankheit infiziert. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) teilte mit, dass dies bereits innerhalb weniger Jahre der fünfte bestätigte Fall bei jagdlich geführten Hunden in Rheinland-Pfalz sei.

Hunde stecken sich hauptsächlich über den direkten Kontakt zu infizierten Tieren oder durch die Fütterung mit rohem, ungekochten Wildschweinefleisch und -gescheide an. Die Behörde empfiehlt daher, eine derartige Fütterung zu unterlassen. Das Virus wird unter anderem über die Maul- und Nasenschleimhäute erkrankter Tiere übertragen. Deshalb sollen Jagdhunde möglichst von erlegtem Schwarzwild ferngehalten werden.

Eine Anzeigepflicht für infizierte Wildschweine oder Hunde besteht nicht. Dennoch empfiehlt das LUA, Hunde, bei denen ein Ansteckungsverdacht besteht, beim zuständigen Veterinäramt zu melden. Für Menschen ist die Aujeszkysche Krankheit nach bisherigen Erkenntnissen ungefährlich. PHK


Source: Jagd Erleben

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