Eingestürzter Hochsitz: Jäger trifft keine Schuld

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Ein kurioser Jagdunfall hat in Österreich gleich mehrere Instanzen bis vor das Oberste Gericht beschäftigt: Wie die „Die Presse“ am 6. September berichtete, waren zwei Jäger, einer davon der Revierpächer, mit einem angefaulten Hochsitz umgestürzt und hatten sich verletzt.

Die Sozialversicherung forderte im Nachgang vom Jagdpächter Ersatz für die durch die Verletzung entstandenen Kosten. Dieser machte geltend, er habe die von außen nicht sichtbare Stockfäule unmöglich erkennen können. Er habe zuvor eine Sicht- und „Rüttelkontrolle“ des Sitzes durchgeführt.

Professionelle Prüfung von Hochsitzen nicht zumutbar

Das Gericht folgte der Argumentation des Pächters. Es sei nicht zuzumuten, dass der Pächter seine zwanzig Hochsitze jährlich von einem Sachverständigen prüfen lassen müsse – zumal die Hochsitze für eine exakte Begutachtung jeweils zerlegt und damit zerstört werden müssten.


Source: Jagd Erleben

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