Hochsitzbrand: Prozess kurzfristig abgesagt

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Im Jahr 2018 soll ein 32-jähriger Mann aus Bünde (Nordrhein-Westfalen) mehrere Hochsitze in Brand gesetzt haben. Für drei der Taten sollte der Angeklagte sich nun vor dem Amtsgericht Bünde verantworten, doch der Prozess fand kurzfristig nicht statt. Der Grund: Die Ermittler stufen die Tat nun nicht mehr als Sachbeschädigung ein.

Freiheitsstrafe von ein bis zehn Jahren

Gegenüber der Redaktion erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft, dass teilweise eine Strafbarkeit wegen Brandstiftung in Betracht kommt. Dadurch würde es sich um ein Verbrechen handeln, wofür der Strafrichter am Amtsgericht Bünde sachlich nicht mehr zuständig sei. Daher sei der Termin aufgehoben und dem zuständigen Amtsgericht Herford – Schöffengericht – vorgelegt worden.

Ob die Übernahme erfolgt, sei bislang unbekannt. Für Brandstiftung würde das Gesetz jedoch grundsätzlich eine Freiheitsstrafe von ein bis zehn Jahr vorsehen.

Source: Jagd Erleben

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