Jagd im ASP-Gebiet: Jäger erhalten Entschädigung

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Nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) hat das Landwirtschaftsministerium nun bekanntgegeben, Jäger in den Restriktionsgebieten zu entschädigen. Wie das Ministerium berichtet, darf Schwarzwild, welches in einem 10 Kilometer Radius um den Ausbruchsbetrieb erlegt wird, nicht verwertet werden. Die erlegten Schwarzkittel werden unaufgebrochen zu zentralen Lagerplätzen gebracht, dort dann beprobt und in gesonderten Konfiskatbehältern gelagert. Anschließend werden die Stücke dann unschädlich entsorgt.

Biosicherheitsmaßnahmen beachten

„Da ich selbst Jäger bin, weiß ich, wie schwer es fällt, Wild zu jagen, ohne es verwerten zu können. Daher bedanke ich mich sehr bei der Jägerschaft, die seit dem ersten Auftreten der Seuche in Deutschland im vergangenen Jahr hervorragend geholfen hat, damit es nicht zu einem aktiven Geschehen in unserem Land kommt“, so Landwirtschaftsminister Backhaus. Pro erlegtem und beprobtem Stück erhalten die Jäger 100 Euro.

Der Minister mahnt, dass Jäger unbedingt die Biosicherheitsmaßnahmen einhalten sollen. Alle an den Jagden Beteiligten müssen ihre Kleidung, Schuhe und gegebenenfalls Hunde nach der Jagd desinfizieren. Entsprechendes Material wird an den Sammelplätzen vorgehalten“, sagt Minister Backhaus.


Source: Jagd Erleben

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