Jagdunfall: Jäger stirbt bei Drückjagd durch Querschläger

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Am Donnerstag, den 6. Januar 2022, kam es im Landkreis Kitzingen (Bayern) zu einem tödlichen Jagdunfall. Das teilte das Polizeipräsidium Unterfranken am vergangenen Samstag mit. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 78-jährigen Jäger. Dieser sei durch einen Querschläger lebensgefährlich verletzt worden und noch vor Ort verstorben.

Am Donnerstagvormittag hatten sich mehrere Jäger in dem Revier Strehlhof in der Nähe des Orts Volkach zu einer Drückjagd getroffen. Beim gemeinsamen Sammeln im Anschluss fehlte einer der Männer. Auf der Suche nach dem Vermissten entdeckten die Mitjäger diesen leblos auf seinem zugewiesenen Hochsitz. Unverzüglich wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Um den Leichnam aus der mehrere Meter hohen Jagdeinrichtung zu bergen, musste die Freiwillige Feuerwehr Volkach mit einer Drehleiter ausrücken.

Ermittlungen dauern an

Wie es zu diesem Unfall kommen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Kriminalpolizei Würzburg nahm die Ermittlungen auf. Unterstützt wird sie dabei durch das Bayerische Landeskriminalamt. Rückfragen beim Polizeipräsidium Unterfranken ergaben, dass forensische Ballistiker der Polizei das tödliche Geschoss und den Unfallhergang untersuchen. Die Beamten gehen davon aus, dass bei einem Schuss auf ein Stück Wild durch einen Mitjäger dieses verfehlt wurde. Daraufhin sei das Projektil nicht in den Boden eingedrungen, sondern aus bisher unbekannten Gründen von diesem abgelenkt worden und habe den Jäger tödlich getroffen. PHK


Source: Jagd Erleben

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