Nach Pferdeabschuss: Ermittlungsverfahren gegen Jäger eingestellt

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Mitte Oktober war es in Wertheim-Dietenhan (Baden-Württemberg) zu einer fatalen Verwechslung gekommen: Ein Jäger hatte zwei Pferde für Wildschweine gehalten und diese geschossen. Der Mann hatte zwischen Mitternacht und 1 Uhr in der Früh angesessen, um ein bewirtschaftetes Feld vor Wildschaden zu schützen.

Pferde waren möglicherweise durch Holzlager teilweise verdeckt

Die Staatsanwaltschaft hat nun das Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens nach § 17 Nr. 1 TierSchG eingestellt, da ein entsprechender Tatvorsatz dem Beschuldigten nicht nachzuweisen war. Gegenüber der Redaktion erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Sicht auf die ca. 60 m entfernt stehenden Tiere teilweise durch ein Holzlager verdeckt war, sodass für den vormals Beschuldigten nur die Rümpfe der Tiere zu sehen waren und es so zu der Verwechslung der Pferde mit Wildschweinen gekommen sein könnte. Zur Prüfung, ob Ordnungwidrigkeiten nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 und 5 TierSchG vorliegen, wurde das Verfahren an das zuständige Landratsamt abgegeben.


Source: Jagd Erleben

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