Politiker fordert mehr Wildbret-Verkauf in Restaurants

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Restaurants sollen mehr Wildbret anbieten, das wünscht sich CDU-Politiker Dr. Hein Bottermann. „Indem Jägerinnen und Jäger durch eine Bejagung zu große Wildschweinpopulationen verhindern, leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Vorsorge vor der nahenden Afrikanischen Schweinepest“, so Bottermann gegenüber „Ruhr24“ und fordert: „Zugleich sollten in der Gastronomie regionale Wildprodukte zum festen Bestandteil der Speisekarten werden.“ Jäger würden nicht nur zur Seuchenabwehr einen wertvollen Beitrag leisten, sondern auch beim Waldumbau und damit im Kampf gegen Klimawandel.

Jagdstrecke bei Schwarzwild stark eingebrochen

In Nordrhein-Westfalen hat sich die Corona-Pandemie und sich dadurch ergebene Restriktionen auch bei der Jagdausübung ausgewirkt. So betrug die Jagdstrecke im Jagdjahr 2020/ 2021 bei Schwarzwild nur 34.251 Stück, 30.485 Schwarzkittel weniger als noch im Jahr zuvor. Auch bei Feldhasen und Kaninchen zeigten sich die ausgefallenen Gesellschaftsjagden in der Jagdstrecke. Bei Feldhasen sank die Strecke von 55.825 Hasen im Jagdjahr 2019/2020 auf 28.954 und beim Kaninchen von 41.610 auf 33.407. Anders sieht es hingegen beim Rehwild aus: Im vergangenen Jagdjahr konnten die Jäger die Strecke auf 115.362 Stück steigern, 10.268 Rehe mehr als im Jahr zuvor.


Source: Jagd Erleben

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