Trotz gerissener Ponys: Wolf soll nicht geschossen werden

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Nach mehreren gerissenen Ponys bei Hünxe (Nordrhein-Westfalen) waren die Stimmen nach einer Wolfsentnahme lauter geworden. Das Umweltministerium hatte vergangene Woche auf Nachfrage der Redaktion mitgeteilt, die derzeitige Lage im Wolfsgebiet Schermbeck genau zu prüfen und gegebenenfalls neu zu bewerten, auch mit Blick auf die Verhaltensauffälligkeit und der damit verbundenen Fragen einer Entnahme. Wie „RP Online“ nun berichtet, hat das Umweltministerium kurz vor der Expertenanhörung im Landtag eine Entnahme der Wölfe ausgeschlossen.

Voraussetzung für Entnahme nicht erfüllt

Das dazu kurzfristig in Auftrag gegebene Rechtsgutachten liegt nunmehr vor und kommt zu dem Ergebnis, dass „…davon ausgegangen werden kann, dass zumutbare Alternativen zur Tötung der Wölfin beziehungsweise des Rudels vorhanden sind, sodass auch diese Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahme nicht erfüllt ist“, zitiert „RP Online“ das zuständige Ministerium.

Man wolle aber die Förderrichtlinien Wolf auch für Kleinpferde, Fohlen- und Jungpferdehaltungen zum 1. Dezember öffnen. Die Details dazu würde man derzeit ausarbeiten.


Source: Jagd Erleben

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