Vegetarische Ernährung von Hunden: Hohe Geldstrafe möglich

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Wer in Großbritannien seinen Hund vegetarisch ernährt, kann künftig mit einer hohen Geldstrafe belangt werden. Wie „stern.de“ berichtet, müssen Tiere in England ein „angemessenes“ Futter bekommen. Eine grundlose – das heißt, wenn nicht medizinische Indikationen dies notwendig machen – vegetarische Ernährung von Hunden ist damit nicht erlaubt und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 20.000 Pfund geahndet werden.

Gefahr von Mangelernährung

Bereits seit 2006 gibt es in England das „Animal Welfare Act“ Gesetz, welches die „angemessene“ Fütterung von Tieren regelt. In Deutschland wird über § 2 des Tierschutzgesetzes geregelt, dass wer ein Tier hält, über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen muss. Eine fleischlose Fütterung von Hunden stellt hohe Ansprüche an den Halter. Laut Experten kann eine vegetarische Ernährung von Hunden zwar gelingen, jedoch sei dabei einiges zu beachten und eine regelmäßige Kontrolle durch einen Spezialisten notwendig, damit es zu keiner Mangelernährung kommt. Auch der Deutsche Tierschutzbund rät in einem Positionspapier von 2019 dazu, „Haustiere nicht zu etwas zu machen, was sie nicht sind und ihnen am Ende damit schaden.“


Source: Jagd Erleben

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