Wildunfall: 853 Millionen Euro für Wildunfälle

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Rund 272.000 registrierte Wildunfälle hat es im Jahr 2020 auf den deutschen Straßen gegeben. Das ergaben die Auswertungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Demnach würde es rein rechnerisch alle zwei Minuten zu einem Unfall zwischen Wildtier und Fahrzug kommen. Jedoch sei die Gefahr über das Jahr nicht gleich verteilt. „Besonders hoch ist das Risiko in den Monaten April und Mai und von Oktober bis Dezember. Gerade in den kommenden Wochen sollten Autofahrer also besonders vorsichtig sein“, sagt Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV.

Wildunfall kostet im Schnitt 3.100 Euro

Im Schnitt bezahlten die Versicherer im Jahr 2020 3.100 Euro für einen Wildunfall. Das seien rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt hätten die Wildunfälle im vergangenen Jahr die Autoversicherer rund 835 Millionen Euro gekostet. Im Jahr 2019 hatte es 295.000 registrierte Wildunfälle gegeben. Durch die Corona-Pandemie seien im vergangenen Jahr aber deutlich weniger Autos auf den Straßen unterwegs gewesen, wodurch es wohl zu dem leichten Rückgang der Wildunfälle kam. Unfälle mit Fahrzeugen ohne Kaskoversicherung werden vom GDV nicht mit in die Statistik aufgenommen. Außerdem gibt es eine relativ hohe Dunkelziffer nicht gemeldeter Wildunfälle.


Source: Jagd Erleben

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