Wolf in Niedersachsen wohl illegal geschossen

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Auf einem Acker in der Gemeinde Eimke (Landkreis Uelzen/ Niedersachsen) hat ein Jäger an Silvester einen toten Wolf gefunden. Wie die Polizeiinspektion Lüneburg berichtet, wies das tote Tier augenscheinlich zwei Verletzungen auf, die auf Schüsse hindeuten. Der Kadaver des Wolfes wurde zur weiteren Untersuchung ins Leibniz-Institut nach Berlin gebracht.

Selbstjustiz werde man nicht zulassen

Wie die Polizei weiter mitteilt, hätten Anwohner bereits am 27. Dezember ein atypisches Wolfsgeheul vernommen. Es sei daher möglich, dass das Tier bereits seit ein paar Tagen auf dem Acker lag. Gegenüber der „az-online“ äußerte sich Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies: „Für den Bereich gibt es derzeit keine gültige Ausnahmegenehmigung, einen Wolf zu töten. Wir müssen zunächst die weiteren Untersuchungen des Kadavers abwarten und schauen, was die Polizei ermittelt. Klar ist für mich persönlich aber auch: Wurde der Wolf tatsächlich illegal erschossen, dürfen wir das nicht einfach hinnehmen.“ Selbstjustiz gegenüber dem Wolf darf und werde man in Niedersachsen nicht zulassen, so Lies weiter. Die Polizei ermittelt nun.

Source: Jagd Erleben

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