Niedersachsen setzt Jagd auf Problemwolf fort

Hannover – Niedersachsen setzt die Jagd auf den Rodewalder Problemwolf mit einer bis Ende Juni verlängerten Abschussgenehmigung fort. Wie eine Sprecherin des Umweltministeriums am Mittwoch in Hannover mitteilte, wurde der Leitrüde zuletzt am Montag dieser Woche gesichtet. Das Tier streift durch ein bis zu 600 Quadratkilometer großes Gebiet im Kreis Nienburg. Das Land will den Wolf töten, weil er Schutzzäune für Vieh überwunden und Rinder in einer Herde getötet hatte. Das Tier war Ende Januar zum Abschuss freigegeben worden, dies wurde später vom Oberverwaltungsgericht bestätigt.