Niedersachsenmeute: So viele Reiter waren noch nie auf der Jagd

300 Zuschauer kamen am Sonntag zum Gut Warxbüttel, um die Jagd mit der Niedersachsenmeute zu erleben. Die Reiter legten eine Strecke von 15 Kilometern zurück, immer den Foxhounds hinterher, die einer Fährte aus Anis folgten.

Warxbüttel – Die Jagd mit der Niedersachsenmeute ist nicht nur ein Erlebnis für die Reiter, sondern auch für die vielen Zuschauer, die das Ereignis begleiten. Auf Gut Warxbüttel fanden sich 300 Zuschauer ein, darunter viele Kinder. Auf Treckeranhängern begleiteten sie die rund 15 Kilometer lange Jagd.

Teilnehmerrekord mit 63 Reitern

Eingeladen hatte der Reit- und Fahrverein Papenteich, gemeinsam mit der Familie Schulte-Uemmingen und Mechthild von der Lucke. Der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereines, Theodor Eggers, begrüßte die Gäste gemeinsam mit dem Gutsbesitzer. Interessante Details zur Niedersachsen-Meute, den Foxhounds, gab es vom Pikeur der Meute.

Unter den Gästen war auch der Vorsitzende des Kreisreiterverbandes, Oliver Baake, mit Jugendsprecherin Jenny Nering und Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn, die zum ersten Mal an der Jagd teilnahm.

„Die höchste Reiterzahl“, freute sich Theodor Eggers bei der Begrüßung, insgesamt 63 Reiter jeden Alters, folgten den Hunden hinter der Anisspur, die von zwei „Füchsen“ gelegt wurde.

Bläsergruppe des Hegerings begleitet die Jagd

Das Signal zum Aufbruch auf dem Platz vor dem Gutshaus gab die Bläsergruppe des Hegerings Schwülper, die auch während der Jagd den Tross begleiteten. Können forderte die Strecke von rund 15 Kilometern bis nach Hillerse, wer nicht springen mochte konnte die Hindernisse umreiten.

Schon zum zweiten Mal war Zuschauerin Dorothea Goldbeck aus Berlin zur Jagd angereist. „Ein tolles Erlebnis, das gibt es nur hier“ freute sich die Großstädterin, trotz kühler Temperaturen und dem doch etwas harten Sitz auf dem Anhänger. Aufwärmen konnten sich dann alle im Anschluss an die Jagd in der Reithalle beim Jagdessen mit einer heißen Suppe und Kaffee und Kuchen. Da hatten die Foxhounds der Niedersachsenmeute schon ihre Belohnung verputzt: Das Curée, den frische Pansen, den sie nach der Schleppjagd bekommen.