Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Jagdrecht für Ureinwohner

Mitglieder des Absarokee-Volks erlegten außerhalb der Jagdsaison Elch in Wyoming

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat die Jagdrechte amerikanischer Ureinwohner gestärkt. Fünf der neun Richter stimmten am Montag dafür, dass die in einem Vertrag aus dem Jahr 1868 gewährten Jagdrechte für die Mitglieder des Absarokee-Volkes auch heute noch gelten. In dem Fall ging es um Clayvin Herrera, der 2014 außerhalb der Jagdsaison und ohne Jagderlaubnis im Staatsforst Bighorn im US-Bundesstaat Wyoming zusammen mit anderen Absarokee-Mitgliedern einen Elch erlegt hatte.