Sophie-Award: Deutschlands Jagd-Oscar

Am Freitag haben der Deutsche Jagdverband und „Jagdstolz“ erstmals den Sophie-Award verliehen.

Der Amateurfilm-Preis zeichnet Filme aus, die es auf eine besondere Art und Weise schaffen, die Jagd der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. YouTuber Felix Kuwert gewinnt mit seinem Film „Jagd – eine Liebe zur Natur“.

Den besten deutschen Jagdfilm hat YouTuber Felix Kuwert aus Bayern gedreht: Für „Jagd – eine Liebe zur Natur“ erhielt er am vergangenen Freitag den Sophie-Award. Den Preis haben der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Firma Jagdstolz ins Leben gerufen. Er zeichnet die Filme aus, die die Jagd für die Öffentlichkeit am besten verständlich machen. „Ein Nicht-Jäger steigt in Felix Kuwerts Film zunächst völlig normal ein. Das, was am Anfang steht, kann jeder erleben. Dann wechselt die Perspektive hin zur Jagd. Das macht diesen Film sehr stark“, so das Votum der Jury.

Den zweiten Platz belegte Christian Schmidt aus Brandenburg mit seinem Film „Waidgerechtigkeit – Der Zeit waidgerecht„. Der dritte Platz ging an den YouTuber Rouven Kreienmeier aus Nordrhein-Westfalen für seinen Film „Das erste Mal auf Jagd“. Insgesamt hatten 22 Filmemacher 4 bis 10-minütige Filme für den Wettbewerb eingereicht. Im Berliner Kant-Kino lief die Premiere der besten zehn Filme.