Trotz Protesten: Großer Besucherandrang bei „Jagd & Hund“ in den Westfalenhallen

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Die Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer war wieder ein Highlight der Messe „Jagd und Hund“ in den Westfalenhallen

 
 
 

Allen Protesten von Tierschützern zum Trotz: Die Messe „Jagd &Hund“ in den Westfalenhallen kann erneut eine positive Bilanz ziehen.

Von „sehr guter Stimmung“ bei den Ausstellern ist in der Bilanz der Messe „Jagd & Hund“ die Rede, die am Sonntag (2.2.) zu Ende gegangen ist. An den fünf Messetagen kamen insgesamt 82.000 Besucherinnen und Besucher zu Europas größter Jagdmesse und damit so viele wie im Vorjahr.

Mit 850 Ausstellern aus 44 Ländern sei die Messe aber noch internationaler gewesen, berichten die Westfalenhallen. Im Verbund mit der angeschlossenen Themenmesse „Fisch & Angel“ und dem „Wild Food Festival“ habe die „Jagd & Hund“ ihre Position als internationale Leitmesse bestätigt.

Hoch war offenbar auch die Zufriedenheit der Besucher, wie eine Befragung zeigt. 92 Prozent waren mit Aussteller-Mix und Angebotsvielfalt zufrieden. Besuchermagneten waren die Greifvogelvorführung und die Jagdhunde-Schau. Gut angekommen sei auch der erstmals eingerichtete Geländewagen-Parcours auf dem Messe-Vorplatz.

Eher unbeachtet blieb eine Mahnwache gegen die Jagd, zu der die Tierschützer der Organisation „Animal Rights Watch“ (Ariwa) für Samstag vor dem Messezentrum aufgerufen hatten.

Meisterschaft der Hirschrufer

Ein Messe-Höhepunkt war traditionell die Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer. Die 13 besten Hirschrufer aus ganz Deutschland traten in drei Disziplinen gegeneinander an.

Die nächste „Jagd und Hund“ findet vom 2. bis 7. Februar statt.