Verlängerung der Jagd im Parlament diskutiert – Mauel plädiert für weitere Gespräche mit Gegnern und Befürwortern

Die mögliche Verlängerung der Jagdzeit sorgt weiter für Gesprächsbedarf. Die ostbelgische Abgeordnete Christine Mauel (PFF) im wallonischen Parlament befragte hierzu Landwirtschaftsminister Willy Borsus (MR).

Im wallonischen Parlament wurde am Mittwoch über den neuen Fünfjahresplan für die Jagd diskutiert. Der Knackpunkt im Gesetzesentwurf ist der Wille, die Periode für Treibjagden auf Hirsche und Wildschweine auf bis zu fünf Monate zu verlängern.
Die Verlängerung der Jagdperioden stößt auf Probleme.

Die ostbelgische Abgeordnete Christine Mauel (MR) hatte nicht zuletzt bei ihren Besuchen in den fünf Eifelgemeinden im Süden der Deutschsprachigen Gemeinschaft festgestellt, dass es sich bei der Jagd um ein sehr akutes Thema handelt, welches die Region, und hier vor allem die Eifel, sehr beschäftigt. Vor allem vom Bürgermeister der Gemeinde Büllingen, Friedhelm Wirtz, hatte Mauel zugetragen bekommen, dass das Gleichgewicht in den Wäldern auch durch die zu große Anzahl an Hirschen in Gefahr gebracht werden kann. Es sei laut Wirtz wichtig, dass die Jäger dieses Gleichgewicht in der ihnen gegebenen Zeit herstellen.