Wildbret: Wilde Herbstküche aus der heimischen Natur

Schmackhaft, gesund und so Bio wie Fleisch nur sein kann: Wild (Bild: BJV)

München (BJV) – Im Herbst wird es „wild“ in den Küchen. Heimisches Wildbret ist besonders in der kälteren Jahreszeit sehr beliebt. Das aromatische, leichte und gesunde Fleisch ist ein wahrer Gaumenschmaus – direkt aus der heimischen Natur.

Schmackhaft, gesund und so Bio wie Fleisch nur sein kann: Wild (Bild: BJV)
Schmackhaft, gesund und so Bio wie Fleisch nur sein kann: Wild (Bild: BJV)

Gesunde und nährstoffreiche Kost hält fit, gibt Kraft und bringt uns gut durch die kalte Jahreszeit. Kein Wunder, dass gerade in den Herbst- und Wintermonaten heimisches Wildbret auf dem Speiseplan ganz weit oben steht. Ob Reh, Rotwild, Schwarzwild, Wildente, Feldhase oder Fasan – dem Variantenreichtum in der Zubereitung von Wildbret sind keine Grenzen gesetzt.

Wildbret ist Natur pur

Wildbret ist durch seine zahlreichen Nährstoffe eines der gesündesten und hochwertigsten Lebensmittel überhaupt, das regionaler, ökologischer und gesünder nicht sein könnte. BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke: „Wildbret ist ein äußerst qualitatives Lebensmittel. Es ist nicht BIO. Wildbret ist besser – es ist bayerische Natur pur. Wildfleisch verlässt den natürlichen Kreislauf nie: es kommt aus der Natur, wird dort erlegt und kommt von dort aus direkt auf den Teller.“ Immer mehr Menschen essen gesund und bewusst. Sie fragen nach dem Ursprung ihres Lebensmittels. Im Falle von heimischem Wildbret können bayerische Jägerinnen und Jäger diese Frage beantworten. Um beste Fleischqualität auch nach dem Schuss zu gewährleisten, werden Jägerinnen und Jägern bereits während ihrer Ausbildung fachmännisch geschult. Zudem wird das Prüfungsfach „Wildbrethygiene“ in Kürze ein Sperrfach zum Bestehen der gesamten Jägerprüfung. Prof. Dr. Vocke: „Es gilt das oberste Gebot der Hygiene. Jeder Jäger ist dafür verantwortlich, ein qualitativ hochwertiges, frisches und gesundes Wildbret zu erzeugen.“

Wildbret Dank BJV eines der am bestüberwachtesten Lebensmittel

Vielfach wird über die radioaktive Belastung von Wildbret, im speziellen vom Schwarzwild gesprochen. Um aber zu gewährleisten, dass nur einwandfreies Wildbret auf den Teller kommt, hat der Landesjagdverband Bayern (BJV) ein flächendeckendes Netz von Messstationen eingerichtet. Dort wird das Fleisch von Schwarzwild kontrolliert, bevor es in den Handel kommt. Für diese Kontrolle stehen in Bayern als einziges Bundesland 111 Messstationen zur Verfügung. Sie werden vom BJV mit seinen Kreisgruppen in Eigenregie unterhalten. Jeder Verbraucher, der Schwarzwild kauft, kann das Messprotokoll einsehen.

Wildbret-Flyer und Wildbret-Kochbücher hier bestellen!

Sie möchten mehr über das natürliche Lebensmittel Wildbret und seine Zubereitung erfahren? Im Wildbret-Flyer des BJV finden Sie Informationen hierzu. Erhältlich unter: 089-990 234-0. Variantenreiche Wildbret-Rezepte finden Sie außerdem im Wildkochbuch „Wild und köstlich“ sowie „Das Wild- Wald- und Wiesenkochbuch“. Zu bestellen in der BJV-Service-GmbH: https://shop.bjv-service.de/

Wo bekomme ich Wild?

Bayerns Jägerinnen und Jäger erzeugen jährlich rund 5000 Tonnen Lebensmittel, das Wildbret. Auf der Homepage des Bayerischen Jagdverbandes finden Sie unter dem Bereich „Wildbret aus Bayern“ Bezugsquellen regional sortiert: www.jagd-bayern.de oder direkt unter: www.wildbret-bayern.de